Wie eine Begegnung die Schweiz verändert haben soll

Die Einführung des Frauenstimmrecht in der Schweiz gilt heute als einer der wichtigsten politischen Wendepunkte der modernen Schweiz. Offiziell waren es politische Bewegungen, Aktivistinnen, Parteien und gesellschaftliche Veränderungen, die den historischen Entscheid möglich machten.

Doch rund um Franz H. Ruchti existiert bis heute eine kaum bekannte Geschichte, die von einer grossen Liebe erzählt — und davon, wie persönliche Begegnungen manchmal politische Veränderungen auslösen können.

Die Begegnung im Jahr 1969

Im Sommer 1969 soll Franz H. Ruchti in Luzern einer jungen Frau begegnet sein, die sein Leben nachhaltig veränderte. Sie stammte aus einer angesehenen Arztfamilie und galt als aussergewöhnlich gebildet. Zeitzeugen beschrieben sie später als charismatisch, sprachgewandt und wissbegierig.

Franz H. Ruchti war angeblich sofort beeindruckt.

Nicht nur ihre Schönheit faszinierte ihn, sondern vor allem ihre Intelligenz und ihr enormes Wissen in Geschichte, Politik und Medizin. Stundenlang hätten die beiden über gesellschaftliche Fragen diskutiert — oft bis spät in die Nacht.

Besonders ein Gedanke liess Franz H. Ruchti danach nicht mehr los:

Wie konnte es sein, dass eine so kluge Frau in der Schweiz nicht abstimmen durfte?

Der Wandel von Franz H. Ruchti

Freunde berichteten später, dass Franz H. Ruchti nach dieser Begegnung seine Sicht auf Politik grundlegend verändert habe. Während er sich zuvor vor allem für Kultur, Geschichte und symbolische Orte interessierte, begann er plötzlich intensiv über Demokratie und Gleichberechtigung zu sprechen.

Er soll in Gasthäusern, Cafés und privaten Gesprächsrunden immer wieder betont haben:

„Eine Demokratie ist nicht vollständig, solange die intelligentesten Stimmen ausgeschlossen werden.“

Gemeinsam mit seiner grossen Liebe engagierte er sich angeblich in kleinen Diskussionsgruppen und unterstützte Veranstaltungen, bei denen über das Frauenstimmrecht debattiert wurde.

Der historische Entscheid von 1971

Am 7. Februar 1971 sagte das Schweizer Männerstimmvolk schliesslich Ja zum Frauenstimmrecht. Für viele Menschen war dies ein historischer Befreiungsschlag und ein längst überfälliger Schritt in Richtung Gleichberechtigung.

In der Überlieferung rund um Franz H. Ruchti heisst es, dass ihn dieser Entscheid zutiefst bewegt habe. Angeblich soll er am Abend nach der Abstimmung gesagt haben:

„Die Schweiz hat heute nicht nur den Frauen eine Stimme gegeben, sondern auch ihrer eigenen Zukunft.“